Hundetraining, Hundeerziehung, Hundeverhaltenstherapie

1451475_622917854437518_699383812_nHundetraining, Hundeerziehung sowie Hundeverhaltensberatung und Hundeverhaltenstherapie gehören mittlerweile zum Hundealltag dazu. Immer mehr Menschen kommen mit dem Verhalten Ihrer Vierbeiner nicht mehr klar und werden durch das Hundeverhalten in Ihren Alltagsaktivitäten teils stark eingeschränkt. Die geliebte Fellnase wird zum Problemhund. Das ist zumindest jeden Tag bei Hundebesitzern zu erleben. Zum Glück nicht bei allen 🙂

„Ohne Wolf kein Hund!“
Eine einfache und sehr einleuchtende, aber nicht unbedingt einfache Sache.

Unsere geliebten Hunde (Canidae) gehören zur Ordnung der Raubtiere (Carnivora) aus der Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea) und aus der Gattung der Wolfs- und Schakalartigen (Canis). Die Unterart der Haushunde (Canis lupus familiaris) sind im allgemeinen Haustiere und werden als Heim-, Familien-, Hof- oder als Gebrauchshunde gehalten. Die Herkunft ist auf den Wolf (Canis Lupus) zurückzuführen, dem er als Unterart zugeordnet wird. Die Domestizierung fand Schätzungsweise vor ca. 15 ooo Jahren und mehr statt.

Die Bezeichnung Haushund gilt überwiegend für die Hunde die im Haus gehalten werden, und kennzeichnet damit also eine Haltungsform. Historisch wurde ein Hund, der zur Bewachung des Hauses oder des Hofes gehalten wird, als Haushund oder Hofhund bezeichnet. Eine weitere Verwendung des Begriffs ist die Einschränkung auf sozialisierte (Haus-, Hof-)Hunde, also Hunde, die an das Zusammenleben mit Menschen in der menschlichen Gesellschaft gewöhnt und an dieses angepasst sind. Damit wird der Haushund abgegrenzt gegen wild lebende, verwilderte oder streunende Hunde, die zwar auch domestiziert, aber nicht sozialisiert sind.

Problemverhalten des Hundes

Helmut J. Salzer_pixelio.deDie Sozialisierung spielt dabei eine große Rolle. Über die sich aber die meisten Hundebesitzer im Vorfeld der Anschaffung keine Gedanken machen. Sie wissen nichts oder nur wenig über die wichtige Prägephase, wie lange diese ist und welche Dinge der Welpe dort in der Hundeschule „Mama“ mit seinen Wurfgeschwistern an Hundesprache und Hundeverhalten erlernt. Er  lernt dort das komplette Hunde 1 x 1 das er für seinen weiteren Weg benötigt. Ein guter Züchter gibt seine Welpen nicht in der 8 Woche ab und überlässt dem neuen Besitzer die so wichtige Sozialisierungsphase auf den Mensch und die Umgebung. Alles was in der Zeit von der 8. bis zur 16. Woche erlernt wurde, geht in das geprägte Verhalten ein, das nicht mehr wiederherstellbar ist. Alles was nach den ersten 16 Wochen kommt, ist kognitiv erlerntes Verhalten und somit rückbildungsfähig.

 

Das will heissen: „Alles was der Welpe gelernt oder nicht gelernt hat, wird sein späteres Leben und Verhalten beeinflussen.“

Viele unserer vierbeinigen Patienten haben ein Erleben aus der Prägephase mitgenommen, das später Auswirkung zeigt. Sei es Angst vor Menschen oder Artgenossen, anderen Tieren, angefasst werden, flatternden Mülltüten, vorbeifahrenden Autos, Treckern, LKW oder Schienenfahrzeugen. Der Mixer und der Staubsauger, die Geschirrspülmaschine oder das schreiende Baby bzw. Kind im Haus bringen den Hund zum Bellen oder machen ihn sogar Angstagressiv. Alleine zu Hause bleiben, der Tierarztbesuch, das Klingeln an der Haustür, oder der Spaziergang machen keinen Spaß mehr und belasten das Mensch-Hund, Hund-Mensch Verhältnis.

Und schon haben wir ein Problem und damit einen Problemhund!

Geben Sie Ihren Vierbeiner nicht auf. Ganz im Gegenteil. In dieser Dilemmasituation helfen wir Ihnen schwerwiegende Verhaltensprobleme bei Ihrem Hund zu lösen.

Wir helfen Ihnen und beraten Sie gerne!